Harvard-Studie belegt: Deutlich höheres Krebsrisiko für Anwohner von Atomkraftwerken
Eine neue Harvard-Studie liefert alarmierende Zahlen: Wer im Umkreis eines Atomkraftwerks lebt, hat ein signifikant höheres Krebsrisiko. Forscher werteten dafür Krebsregisterdaten aus Massachusetts (2000–2018) aus. Das erschreckende Ergebnis: Etwa 20.600 Krebserkrankungen – rund 3,3 Prozent aller untersuchten Fälle – lassen sich direkt auf die Nähe zu einem Meiler zurückführen. Besonders in einem Radius von 30 Kilometern ist die Gefahr massiv erhöht.
Während Atomkraft derzeit oft fälschlicherweise als „saubere“ Klimalösung angepriesen wird, warnen die Wissenschaftler eindringlich vor den Folgen des Normalbetriebs. Diese Studie liefert den klaren Beweis: Atomenergie ist nicht erst bei einem Super-GAU lebensgefährlich, sondern fordert schon im alltäglichen Regelbetrieb einen enormen gesundheitlichen Tribut.