In Alarmbereitschaft: Aargauer Polizei warnt vor Angriffen auf AKWs
Die Aargauer Kantonspolizei schlägt Alarm: Schweizer Atomkraftwerke und Stromnetze werden zunehmend zum Ziel ausländischer Spionage und potenzieller Sabotageakte. Im Kanton Aargau, wo drei der vier noch aktiven Schweizer Reaktoren stehen, registrierten die Sicherheitsbehörden bereits handfeste Erkundungsaktionen. Gezielt werden Zugänge, Umgebungen und Sicherheitsvorkehrungen der kritischen Infrastruktur ausgespäht. Laut Polizeikommandant Michael Leupold ist die Bedrohungslage massiv gestiegen – die physische Verletzlichkeit der Anlagen ist ein unkalkulierbares Risiko.
Diese beunruhigenden Entwicklungen zeigen erneut: Kernkraftwerke sind höchst verletzliche Angriffsziele für Terrorismus oder Sabotage. Ein gezielter physischer Angriff oder Cyberattacken auf diese Anlagen oder das angeschlossene Stromnetz könnten katastrophale Folgen für die gesamte Bevölkerung haben.